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Bistum Dresden Meissen
Die Hand halten - eine Form der Begleitung am Lebensende. Symbolbild. © Karin Glechner, in: Pfarrbriefservice.de
29. September 2026

„Hoffnung an Lebensgrenzen“

Digitales Format „Durchblick Liturgie“ am 7. November 2026

Dresden/Trier/Bonn. Kurz nach Allerheiligen und Allerseelen laden das Deutsche Liturgische Institut (DLI) und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Verbindung mit der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, dem Österreichischen Liturgischen Institut und dem Pius-Parsch-Institut am Samstag, 7. November 2026 von 09.30 bis 13.00 Uhr in ihrer gemeinsamen Reihe „Durchblick Liturgie“ zu einem digitalen Angebot ein, das unter dem Titel „Hoffnung an Lebensgrenzen. Liturgische Begleitung in Krankheit, Sterben und Trauer“ Orientierung gibt, wie an sensiblen Stellen menschlichen Lebens Nähe, Trost und Hoffnung erfahrbar werden können.

Drei Kurzvorträge des Trierer Liturgiewissenschaftlers Prof. Dr. Marco Benini erschließen anhand biblischer Grundlagen und pastoraler Praxis, wie die Liturgie Hilfen gibt, Menschen in Krankheit oder Trauer zu begleiten, und wollen Handlungssicherheit vermitteln, wenn man in Familie, Bekanntenkreis oder Gemeinde selbst damit konfrontiert ist. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei neben der Krankensalbung als „Sakrament der Zärtlichkeit Gottes“ auf der Begräbnisfeier und dem Totengedächtnis im Gemeindegottesdienst. Drei individuelle Zeugnisse von Christinnen und Christen, die berichten, wie ihnen ein Umgang mit Krankheit, Tod und Trauer gelungen ist, und bekannte Kirchenlieder runden das Format ab.

„Gerade in Situationen, in denen Krankheit und Tod deutlich machen, wie prekär und verletzlich menschliches Leben ist, können vertraute liturgische Zeichen und Gebete Halt geben und Stärkung vermitteln“, so Prof. Dr. Marco Benini, der Referent des digitalen Formats: „Liturgie kann dann zur Quelle neuer Hoffnung werden“. Dr. Marius Linnenborn, Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts, ergänzt: „In vielen Kirchengemeinden leisten ehrenamtliche Engagierte bei Begräbnisfeiern, bei der Krankenkommunion oder in Trauergruppen einen unschätzbaren Dienst und stärken den Lebensmut derjenigen, die von Tod und Krankheit betroffen sind. Mit der neuen Ausgabe von ‚Durchblick Liturgie‘ bieten wir gerne erneut einen Raum für Inspiration, Nachfragen und den Austausch untereinander.“

Dr. Ulrike Irrgang, Direktorin der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, unterstreicht: „Als Christinnen und Christen dürfen wir in der Hoffnung leben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Dies ermöglicht es uns, Krankheit, Sterben und Trauer nicht tabuisieren zu müssen, sondern gerade dann Menschen nicht zuletzt durch die Liturgie in Krankheit und Heilung sowie bei Abschied, Trauer und Erinnerung zu begleiten – eine Aufgabe, die mit einer großen Verantwortung einhergeht.“

Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist sowohl individuell vom heimischen Rechner aus als auch gemeinsam mit der Gemeinde vor Ort möglich. Um dazu einzuladen, stehen für Gemeinden bereits unterschiedliche Werbematerialien zum Download zur Verfügung. Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Blick sind sowohl kirchliche Haupt- und Ehrenamtliche wie bspw. Küsterinnen und Kantoren, Leiterinnen von Wort-Gottes- und Begräbnisfeiern oder Lektoren sowie Besuchsdienste in Krankenhäusern und Altenheimen, aber auch alle weiteren Interessierten.

Ausführliche Informationen, Downloads für Kirchengemeinden und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter:
www.lebendig-akademisch.de/liturgie