Netzwerke in HOT entdecken
Hohenstein-Ernstthaler Kirche öffnet zum Tag des offenen Denkmals® am 13. September
Hohenstein-Ernstthal. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ laden am Sonntag, 13. September, bundesweit wieder zahlreiche Denkmale zu einem „Blick hinter die Kulissen“ ein. Diesmal stehen Netzwerke im Mittelpunkt, die uns tragen und Halt geben. Egal ob Familie, Freunde, der Verein oder die Kirchgemeinde. Sie alle bereichern unsere Gesellschaft. Ein Beispiel für dieses gesellschaftliche Netzwerk ist auch die katholische St. Pius-Kirche in Hohenstein-Ernstthal (Grenzweg 17, 09337 Hohenstein-Ernstthal). Sie öffnet am 13. September zwischen 12.00 und 16.00 Uhr ebenfalls ihre Türen.
Interessierte, die mehr über ihre Geschichte und künstlerische Gestaltung wissen möchten, sind herzlich willkommen zu den Führungen um 13.00, 14.00 sowie 15.00 Uhr. Der Treffpunkt ist jeweils vor dem Hauptportal und bei Regen in der Kirche. Dabei kann man in Ruhe den Kirchenraum erkunden, auf sich wirken lassen und vielleicht das eine oder andere verborgene Detail am Bauwerk entdecken. Einige Mitglieder der Ortsgemeinde stehen hier für Fragen der Gäste zur Verfügung. Als Untermalung des Tages erklingt abwechslungsreiche Orgelmusik. So können die Besucherinnen und Besucher den Raum durch unterschiedliche Klangfarben ganz neu oder ganz anders erleben und für einen Moment innehalten. Am Pfarrhaus warten dann Kaffee und Kuchen für eine kleine Stärkung oder einen kurzen Plausch. Gleichzeitig feiert die Gemeinde ihr jährliches Kirchweihfest.
Zusatzinfo:
Die Kirche, in Form eines liegenden Buchstaben T, wurde zwischen 1997 und 1998 auf einem kleinen Hügel, oberhalb der Stadt Hohenstein-Ernstthal, errichtet. Am 20. September 1998 erfolgte die Weihe der Kirche durch Bischof Joachim Reinelt. Der Sakralbau beruht auf Entwürfen der Kölner Architekten Peter Böhm und Christopher Schroeer-Heiermann. Prägende Elemente sind die rote Farbe des Betons, der großzügige Einsatz von Glas und drei Bögen in Form des griechischen Buchstabens Omega, die gleichzeitig einzelne Funktionsbereiche symbolisch trennen. Den Gegensatz dazu bildet das kleine Alpha im Altar als Anfangspunkt. Von hier aus wird die Gemeinde Sonntag für Sonntag in den Alltag gesandt. Eine gekonnte Lichtführung eröffnet im Inneren stets neue Perspektiven.
Weitere Infos unter: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/ sowie über die App (kostenlos im Apple Store oder Google Play Store)