Neue Broschüre „zerbrechlich“ begleitet durch Herbst und Winter
Ökumenisches Dresdner Redaktions-Team veröffentlicht 14. Ausgabe mit Texten, Impulsen und Gedanken für Menschen in belastenden Lebenssituationen
Dresden. Eine Erkrankung, die Pflege eines Angehörigen, das eigene Älterwerden oder der Verlust eines Menschen können das Leben grundlegend verändern. Für Menschen in solchen Situationen ist jetzt die neue Ausgabe der Broschüre „zerbrechlich“ erschienen. Das Heft möchte begleiten, ermutigen und eine besondere Form der Nähe ermöglichen – von den ersten Herbsttagen bis in das Frühjahr hinein. Herausgegeben wird „zerbrechlich“ von einer kleinen Gruppe Ehrenamtlicher, Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Pflegekräften, die sich in ökumenischer Verbundenheit mit den Themen Krankheit, Pflege, Alter und Trauer beschäftigen. Dabei bringen die Beteiligten unterschiedliche Lebensgeschichten, berufliche Erfahrungen und Glaubenserfahrungen zusammen.
„Wir werden an unseren Lebensgeschichten nicht viel ändern können. Aber wir möchten zeigen, dass unsere Grenzen, Sorgen und Ängste nicht die ganze Wirklichkeit ausmachen. Da ist noch mehr“, beschreibt das Redaktionsteam das Anliegen der Broschüre.
„zerbrechlich“ ist inzwischen zum vierzehnten Mal erschienen. Entstanden ist das Projekt ursprünglich aus der Vorbereitung gottesdienstlicher Segnungsfeiern für Menschen in besonderen Lebenssituationen. Mit der Broschüre möchte das Team darüber hinaus eine Brücke zwischen unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten sowie verschiedenen Sichtweisen und Glaubenserfahrungen schlagen.
Die Texte und Impulse richten sich an Menschen, die selbst erkrankt sind, Angehörige pflegen, in einem Pflege- oder therapeutischen Beruf arbeiten, mit dem eigenen Alter umgehen oder um einen Menschen trauern. Zugleich lädt das Heft dazu ein, die Texte weiterzugeben: an einen Menschen, der gerade Zuwendung braucht, oder indem man ihm daraus vorliest.
Die Broschüre „zerbrechlich“ kann kostenlos weitergegeben werden und soll möglichst viele Menschen erreichen, die in ihrem Leben gerade mit Grenzen, Sorgen, Ängsten oder Verlust konfrontiert sind.