"Die Kirche ist für die Menschen da"
Caritas-Haussegnung in Dresden mit Bischof Heinrich Timmerevers
Dresden. Beim Caritasverband für Dresden e.V. steht am Beginn des Jahres traditionell die Haussegnung. Bei einem Besuch in der Einrichtung hat Bischof Heinrich Timmerevers dabei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Dienst am Menschen gedankt.
Mit Spiel, Gesang und Gebet ist der Caritasverband für Dresden e.V. ins Jahr 2026 gestartet. Zur Mittagsstunde am 14. Januar kamen zur Haussegnung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ansässigen Dienste (Beratungszentrum, Sozialstation und Geschäftsstelle) in der Canalettostraße 10 zusammen. Mitten unter ihnen war diesmal auch Bischof Heinrich Timmerevers, der im Rahmen seiner Visitation in der Dompfarrei den Dresdner Caritasverband besuchte. In einem Wort an die Mitarbeiter sagte er: "Kirche ist Caritas. Es ist der Dienst am Menschen - gerade für die da zu sein, die am Rande der Gesellschaft stehen." Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Dienst und ihren unermüdlichen Einsatz, den sie täglich leisten. Anschließend segnete Bischof Heinrich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Anschluss daran spendete Dompfarrer Norbert Büchner den traditionellen Haussegen „20*C+M+B+26“ (Christus segne dieses Haus).
Im Rahmen der Haussegnung stellten die Caritas-Geschäftsführer Juliana Schneider und Sebastian Kieslich die bundesweite Caritas-Jahreskampagne 2026 "Zusammen geht was - Caritas verbindet Generationen" und das dazugehörige Agendapapier vor. Darin enthalten sind politische Forderungen zu Themen wie Familie, Pflege, Digitales, Klima und Internationales, die in diesem Jahr in verschiedenen Kontexten immer wieder an Politiker und in die Öffentlichkeit gebracht werden.
Vor der feierlichen Haussegnung kam Bischof Heinrich Timmerevers auch zu einem Gespräch mit den Geschäftsführern Juliana Schneider und Sebastian Kieslich zusammen. Der Bischof informierte sich dabei über aktuelle Herausforderungen der Caritas und ihrer Dienste insbesondere der ambulanten Pflegedienste, der Kindertagesstätten und des Beratungszentrums Dresden.
Text: Sebastian Kieslich