Orgel aufgeschlossen: Kurzkonzerte, Orgelvorträge und Führungen
Geöffnete Orgelemporen laden am Sonnabend, 18. April, zur Entdeckungstour ein
Dresden. Am Samstag, den 18. April 2026, werden im gesamten Bistum zahlreiche Orgelemporen geöffnet. Unter dem Titel „Orgel aufgeschlossen“ sind Interessierte eingeladen, einen Nachmittag lang einen besonderen Blick hinter die Kulissen der Kirchenmusik zu werfen.
Die Aktion findet nach 2024 bereits zum zweiten Mal statt und bietet Besucherinnen und Besuchern die seltene Gelegenheit, den wertvollen und empfindlichen Instrumenten ganz nahe zu kommen. Orgeln werden in Kirchen normalerweise sorgsam geschützt und sind für das Publikum nicht frei zugänglich. An diesem Tag jedoch werden die Emporen geöffnet, sodass Gäste die Instrumente aus nächster Nähe erleben können – teilweise sogar „zum Anfassen“.
Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher: In Kurzkonzerten lassen Organistinnen und Organisten die Instrumente erklingen. Orgelführungen und Vorträge geben darüber hinaus Einblicke in die faszinierende Welt des Orgelspiels und des Orgelbaus. Fachkundige Organisten und Orgelbauer erklären Aufbau, Funktionsweise und klangliche Besonderheiten der jeweiligen Instrumente.
Von historisch bis modern
Beteiligt sind zahlreiche Kirchen im Bistum, darunter Standorte in Gera, Zwickau, Freiberg, Leipzig, Dresden und Bautzen. Die Orgeln stammen aus verschiedenen Epochen – von historischen Instrumenten des 19. Jahrhunderts bis zu modernen Neubauten – und spiegeln damit eindrucksvoll die Vielfalt der Orgelkultur wider.
Die Veranstalter laden Musikliebhaber, Technikinteressierte und Neugierige gleichermaßen ein, die „Königin der Instrumente“ aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.