Segen in Fülle: "Pop Up Hochzeit" in Gera wieder ein beliebtes Segensangebot
am Samstag, 6. Juni 2026
Gera. „Eigentlich haben wir schon ganz lang überlegt noch kirchlich zu heiraten – aber heute sind wir doch ganz spontan vorbeigekommen!“ So sagte eine Teilnehmerin, die am vergangenen Samstag, 6. Juni 2026, mit ihrem Mann zur Salvatorkirche in Gera kam. „Das muss wahre Liebe sein.“ Wenn man bis in die ehemalige Türmerwohnung der Salvatorkirche aufsteigt, um dort die Liebe zu feiern. Bei der diesjährigen "Pop Up Hochzeit" in Gera ließen sich insgesamt 17 Paare segnen, teilweise evangelisch kirchlich trauen.
Und diese Segnungsfeiern waren so bunt, wie die Blumensträuße zum Ausleihen, die das Berufsbildungswerk CJD extra gebunden hatte. Manche ganz spontan in Jeans und Turnschuhen, andere waren schon Tage vorher aufgeregt. Vier Pastorinnen und Pastoren aus dem Kirchenkreis Gera und Pastorale Mitarbeitende der Pfarrei Gera standen von 14-19 Uhr bereit, um zu segnen oder evangelisch zu trauen. Manche Paare kamen extra, weil sie wussten, dass hier ein ganz tiefer Moment gefeiert werden konnte. Oder, weil sie nach 10, 40, oder über 60 Jahren Ehe immer noch „Ja“ zueinander sagen wollten. Manche kamen mit Kinde und Haustier, andere Paare nur zu zweit. Besonders berührend war, dass sich jedes Paar einen Biblischen Vers auswählte, der in der Segensfeier aufgegriffen wurde und im Anschluss als Erinnerung auf einer Kerze mit nach Hause genommen werden konnte.
Bei Sekt oder Saft, Kuchen oder Häppchen ließ sich auch die Wartezeit gut überbrücken, bis es nach einem persönlichen Gespräch zur eigentlichen Segensfeier ging. Mit Livemusik oder Wunschlied, ausleihbarem Blumenstrauß und Fotografinnen war alles liebevoll gestaltet. Rund 20 Minuten dauerte eine Segensfeier, entweder in der Türmerwohnung, oder am Altar in der Salvatorkirche. Gern wurde auch der schön gestaltete Platz unter den Platanen als Segensort gewählt.
Nach der Segensfeier gab es noch ein Foto und eine Kerze mit dem gewählten Bibelvers als Erinnerung nach Hause. „Dass es in der Kirche so froh und offen zugeht, macht mir Hoffnung“, sagte ein Teilnehmer. „Hier war Gottes Liebe zu allen Menschen wirklich spürbar!“ Alle, die den Termin in diesem jahr verpasst haben, können sich auf einen Fortsetzung im kommenden Jahr freuen!
ah