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Bistum Dresden Meissen
Ein Bauzaun an der Kathedrale dient der Verkehrssicherheit während Überprüfungsarbeiten an den Sandsteinfiguren der Kathedrale. © Michael Baudisch
29. Januar 2026

Untersuchungen an Sandsteinfigur

Bauzaun zur Verkehrssicherung an der Kathedrale Dresden

Dresden. Die Dresdner Kathedrale wurde mit einer Bauabsicherung umstellt. Durch den aktuellen Frost-Tau-Wechsel und die heftigen Winterstürme kam es zum Abbruch eines Sandsteinstückes von einer Skulptur auf der Balustrade der Hofkirche. Die Absicherung sperrt den unmittelbaren Bereich um die Kirche aus Gründen der Verkehrssicherheit vorsorglich ab.

In den kommenden Wochen werden die Skulpturen durch Fachleute für Naturstein untersucht und gegebenenfalls erforderliche Sicherungsarbeiten vorgenommen. Danach soll der Bauzaun wieder abgebaut werden.

Die Arbeiten werden für den Freistaat Sachsen als Eigentümer des Gotteshauses durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement koordiniert.

Die Kathedrale Sanctissimae Trinitatis zu Dresden

Die ehemalige Katholische Hofkirche und heutige Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen wurde im Auftrag Friedrich August II. von Sachsen unter der Leitung von Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1755 errichtet. Neben der typischen Bauform sind auch 78 bis zu 3,5 m hohe Sandsteinskulpturen auf dem Hauptschiff, dem Seitenschiff und den Turm für das Gebäude prägend.

Bei den Angriffen im Zweiten Weltkrieg auf Dresden wurde am 13. Februar 1945 auch die Hofkirche schwer getroffen. Von den vierzig Skulpturen auf dem Seitenschiff sind noch 28 Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Zwölf Skulpturen sind durch Kopien ersetzt.

 

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