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Bistum Dresden Meissen
Verabschiedet sich aus dem Bischöflichen Ordinariat in Dresden: Gregor Siegburg. © Elisabeth Meuser
27. Januar 2026

Vielseitig engagierter Gestalter: Gregor Siegburg in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet

am 23. Januar 2026 in Dresden

Dresden. Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierten Wirkens im kirchlichen Dienst wurde Gregor Siegburg im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, 23. Januar, aus dem Bischöflichen Ordinariat Dresden in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet. Mit ihm geht ein Mitarbeiter, der weit über seine jeweiligen Stellenbeschreibungen hinaus Verantwortung übernommen und kirchliche Verwaltungsarbeit nachhaltig mitgeprägt hat. Generalvikar Andreas Kutschke dankte dem scheidenden Mitarbeiter für seinen langjährigen Dienst, der geprägt war von Verlässlichkeit, Fachkompetenz und großem persönlichen Einsatz. Für den neuen Lebensabschnitt wünschten Bischof Heinrich Timmerevers und Generalvikar Kutschke Gesundheit, Zufriedenheit und viele erfüllende Momente.

Seinen Dienst begann Gregor Siegburg im Jahr 1998 in der Pfarrei St. Georg Leipzig-Gohlis als Pfarrsekretär – damals eine Besonderheit, war er doch der einzige männliche Pfarrsekretär im Bistum. Die Tätigkeit hatte für ihn auch eine persönliche Dimension: Er trat die Nachfolge seiner Mutter an, die diese Aufgabe zuvor viele Jahre ausgeübt hatte. Von Beginn an verstand Siegburg sein Amt nicht nur als Verwaltungsarbeit. Neben klassischen Sekretariatsaufgaben brachte er sich intensiv in die Gemeindepastoral ein und engagierte sich in der gemeindlichen Kirchenmusik.

Experte für Meldewesen und Statistik

Ein besonderes Anliegen war ihm zudem die Vernetzung und Professionalisierung der Berufsgruppe der Pfarrsekretärinnen. Durch die Organisation von Treffen und die Mitwirkung an Fortbildungsangeboten leistete er einen wichtigen Beitrag zur Selbstorganisation und zum fachlichen Austausch innerhalb dieser oft im Hintergrund wirkenden, aber unverzichtbaren Berufsgruppe.

Mitte des Jahres 2015 wechselte Gregor Siegburg vom Dienst in der Pfarrei in das Bischöfliche Ordinariat Dresden. Dort übernahm er die Tätigkeit als Sachbearbeiter für das kirchliche Meldewesen und die Statistik. In dieser Funktion war er unter anderem Mitglied der Meldewesenkommissionen der Region Mitte sowie der Region Nord-Ost. Seine statistischen Auswertungen bildeten eine verlässliche Grundlage für die Arbeit verschiedener Abteilungen des Ordinariats. Zudem verantwortete er die Kontrolle der kirchlichen Erhebungsbögen in den Pfarreien über das Meldewesenprogramm.

Betrieblicher Datenschutzbeauftrager

Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgte 2016 mit seiner Ernennung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Auch hier wuchs das Aufgabengebiet kontinuierlich: Gregor Siegburg übernahm zusätzliche Verantwortlichkeiten im Bereich Datenschutz und trug maßgeblich zur Sensibilisierung und Umsetzung datenschutzrechtlicher Anforderungen im Bistum bei. Darüber hinaus begleitete er die Einführung und Betreuung des Verwaltungsprogramms ISIDOR und unterstützte zahlreiche Mitarbeitende bei dessen Anwendung.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Gregor Siegburg auch im geistlich-kulturellen Leben des Ordinariats präsent – unter anderem als Mitglied der Klangschalen-Gruppe, die bei verschiedenen Anlässen für besondere musikalische Akzente sorgte. Ausgleich fand er privat vor allem im Fußball, insbesondere als begeisterter Anhänger von RB Leipzig. Gregor Siegburg ist Vater von drei erwachsenen Kindern. Seine Vernetzung und Beliebtheit zeigte sich nicht zuletzt bei seiner Verabschiedungsfeier, an der viele Kolleginnen, Kollegen und Wegbegleiter teilnahmen und mit einem kreativen und musikalischen Programm für beste Unterhaltung sorgten.

MB

 

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