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Bistum Dresden Meissen

Seelsorge für Menschen mit geistiger Behinderung

Evangelium in Leichter Sprache

Hier finden Sie das Evangelium vom Sonntag in leichter Sprache

https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Regelmäßige Treffen an verschiedenen Orten

Begegnungskreis Dresden

Nachmittage für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen mit katholischem Gottesdienst und anschließender Kaffee- und Gesprächsrunde.

Nächstes Treffen: am 21. September 2024 - herzliche Einladung dazu!

Ort: Kath. Pfarrei St. Paulus, Bernhardstraße 42 in 01189 Dresden
Beginn: jeweils 14:00 Uhr

Kontakt: Frau Weber-Pünder, Tel.: 0351 4600794


Begegnungskreis Leipzig

 

Körper – und Sehbehindertenkreis der Caritas Leipzig

Ort: Propsteikirche, Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig

Zeit: Einmal monatlich, mittwochs um 14.00 Uhr

Kontakt: Hanna Gradulewski (h.gradulewski@caritas-leipzig.de oder 0341-9636135)

Wort des Bischofs zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Grußwort des Bischofs zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

am 1. Advent von Bischof Heinrich Timmerevers

Liebe Schwestern und Brüder,

der 1. Adventssonntag ist auch der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Die Botschaft des Bibeltextes können wir mit dem Advent verbinden. Wir können sie aber auch mit diesem Tag verbinden.

Der Text verlangt viel von uns: Nächstenliebe und Offenheit sollen keine leeren Worte sein. Wir sollen sie mit Leben füllen.  Jesus ruft uns auf: „Seid wachsam“. Heute würde er wohl sagen, wir sollen achtsam sein.

Wir leben in schweren Zeiten, in denen es viele Probleme auf der Welt gibt. Das ist für uns alle anstrengend. Aber besonders anstrengend ist es für Menschen in schweren Situationen, wie zum Beispiel Menschen mit Behinderung. Sie sind oft einsam und können weniger an unserer Gesellschaft teilnehmen. Achtsam sein heißt hier, genau hinsehen und diese Menschen nicht vergessen!

Teilhabe und Teilgabe möglich machen

Menschen mit Behinderung begegnen vielen Barrieren. Das sind Barrieren in unserer Umwelt wie Treppen oder fehlende Rampen. Das sind aber auch Barrieren in unseren Köpfen. Menschen mit Behinderung sollen an allen Angeboten der Gesellschaft und der Kirche teilnehmen und sie mitgestalten. Dafür müssen wir die Barrieren erkennen und abbauen.

Inklusion bedeutet, wir machen das gemeinsam mit Menschen mit Behinderung. Wir beziehen sie ein, nehmen sie an, wertschätzen sie und nehmen sie ernst. Wir schauen auf ihre Talente und nicht auf ihre Behinderung. Der heutige Bibeltext am 1. Adventssonntag macht uns dafür Mut. Der Apostel Paulus spricht mit der Gemeinde in Korinth. Er sagt, wie dankbar er für die vielfältigen Gaben ist, die uns Gott schenkt. Entdecken wir diese Gaben und setzen sie füreinander ein.

Die deutschen Bischöfe haben einen Brief geschrieben. Er heißt „UnBehindert Leben und Glauben teilen“. Damit wollen die Bischöfe dazu beitragen, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Sie rufen dazu auf, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung in der Kirche zu verhindern und abzubauen. Sie rufen auch dazu auf, sich in der Gesellschaft, in Schulen, an Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Gottesdienste für Menschen mit Behinderung

Sich für Menschen mit Behinderung einzusetzen, heißt auch Gottesdienste für alle Menschen anzubieten. Bleiben wir achtsam und laden wir Menschen mit Behinderung zu uns ein. Das kann zu Gottesdiensten oder zu Veranstaltungen der Gemeinden sein. Gemeinsam wollen wir Wege finden, Menschen mit Behinderung einzubeziehen. Einige Ideen dazu finden Sie hier. Außerdem unterstützt Sie die Seelsorgerin für Menschen mit Behinderung. Sie heißt Frau Jadwiga Günther.

Lassen Sie uns gemeinsam achtsam sein und so den Bibeltext mit Leben erfüllen. Ich bitte dafür um Gottes Segen und grüße Sie herzlich!

Ihr

+ Heinrich Timmerevers Bischof von Dresden-Meißen

Sekretariat

Katrin Helaß
0351 31563-318
pastoral@bddmei.de

Adresse

Käthe-Kollwitz-Ufer 84
01309 Dresden