Gebürtiger Chemnitzer und Afrika-Missionar Pater Otmar Strzoda (86) verstorben
am 2. Juni im Ostalbkreis
Der Afrika-Missionar Pater Otmar Strzoda (Weiße Väter) ist verstorben Geboren am 9.12.1939 in Chemnitz und aufgewachsen in Limbach-Oberfrohna, suchte bereits als Jugendlicher den Kontakt zu den Afrika-Missionaren und trat in den Orden der "Weißen Väter" - eigentlich Gesellschaft der Missionare von Afrika - ein. Am 25.06.1967 wurde er in der Dresdener Hofkirche zum Priester geweiht. Mehr als 57 Jahre wirkte er in Mali. Am 02.06.2026 verstarb er in Hechingen im Ostalbkreis.
Pater Otmar und seine Mitbrüder unterstützen die Armen, auch im medizinischen Bereich. In Mali lebt die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze, die Lebenserwartung liegt bei nur 59 Jahren. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit seines Ordens und speziell von Pater Otmar lag auf der Bildung und dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen im Land. Die Bevölkerung in Mali ist zu 95 Prozent muslimisch.
Pater Otmar war in all den Jahren immer wieder zu Besuch in seiner Heimat Sachsen. Der Kontakt mit seinen Angehörige und Freunde, aber auch mit vielen Wohltätern, die sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen umfassten, war ihm wichtig. Er weitete zu DDR-Zeiten den Menschen seiner Heimat den Blick für die Freuden und Probleme der Weltkirche. Aus den Pfarreien von Limbach-Oberfrohna und Chemnitz kamen regelmäßig Spenden für seine wertvolle Arbeit in Mali.