Benefizkonzert: Mendelssohns „Paulus“ zugunsten des Marien-Hospizes Dresden
am Sonnabend, 25. April, um 19 Uhr in der Lukaskirche Dresden
Dresden. Ein musikalisches Highlight mit besonderem Anliegen bieten das Deutsche Ärzteorchester und der Deutsche Ärztechor, die gemeinsam am Samstag, den 25. April 2026, um 19 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy als Benefizkonzert in der Lukaskirche Dresden (Lukasplatz 1) zur Aufführung bringen. Mit ihrem Engagement verbinden die Musikerinnen und Musiker künstlerische Exzellenz mit ehrenamtlichem sozialem Einsatz: Die Einnahmen des Abends kommen vollständig dem Marien-Hospiz Dresden zugute, das sich der Begleitung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen widmet.
Mit dem Oratorium „Paulus“ schuf Mendelssohn Bartholdy eines der bedeutendsten Werke der romantischen Oratorienliteratur und ein eindrucksvolles Werk über Wandlung, Glaube und Hoffnung – Themen, die auch im Kontext der Hospizarbeit eine besondere Bedeutung entfalten. Das Benefizkonzert lädt dazu ein, diese Inhalte musikalisch zu erleben und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für einen guten Zweck zu leisten.
Nur wenige Oratorien des 19. Jahrhunderts haben sich im heutigen Musikleben so dauerhaft etabliert wie jene von Felix Mendelssohn Bartholdy mit ihrem zeitlosen biblischen Fundament. Im Mittelpunkt des Benefizkonzerts steht Mendelssohns erstes Oratorium Paulus – eine fesselnde musikalische Erzählung der Wandlung „vom Saulus zum Paulus“.
Über das Marien-Hospiz Dresden
Im Marien-Hospiz am St. Joseph-Stift Dresden finden Menschen mit einer fortgeschrittenen, lebensbegrenzenden Erkrankung einen geschützten Raum, der mehr ist als eine medizinische Einrichtung. In den stationären Bereichen bietet das Hospiz ein fürsorgliches Zuhause auf Zeit. Ergänzend dazu eröffnet das Tageshospiz Möglichkeiten zur Stabilisierung, zur Entlastung im Alltag und zur Begegnung.
Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste. Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, rückt etwas anderes in den Fokus: die Lebensqualität. Jeder Tag darf so gestaltet werden, wie er sich richtig anfühlt. Ob gemeinsame Gespräche, ein stiller Moment am Fenster, ein Lächeln im Vorübergehen oder ein bewusst erlebter Abschied.
Begleitet werden die Gäste von einem interdisziplinären Team, das medizinische, pflegerische, psychosoziale und seelsorgerische Aspekte gleichermaßen im Blick hat. Es ist ein Zusammenspiel aus Professionalität und Menschlichkeit, das Sicherheit gibt und Vertrauen schafft – gerade in einer Lebensphase, die oft von Unsicherheit geprägt ist. Den Menschen, die im Marien-Hospiz betreut werden, entstehen keine Kosten für den Aufenthalt. Den überwiegenden Teil der Finanzierung übernehmen die Kranken- und Pflegekassen. Allerdings müssen 5 % des jährlichen Bedarfs – rund 180.000 Euro – durch Spenden gedeckt werden.
Tickets für das Konzert sind zum Preis von 29,80 Euro (ermäßigt 25,40 Euro) über die Konzertkasse Dresden erhältlich – online (hier klicken...), in den Filialen in der SchillerGalerie und im Florentinum sowie an der Abendkasse.