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Bistum Dresden Meissen
17. April 2021

Gottes Wort, nicht Menschenwort verkünden

Bischof Heinrich Timmerevers segnete neue Gottesdienstbeauftragte für ihren Dienst

„Ich bin froh und dankbar, Sie zu sehen und zu erleben – auch wenn die Bedingungen derzeit noch schwierig sind“ – diese Worte sprach Bischof Heinrich Timmerevers in der Dresdner Kathedrale den 22 Frauen und Männern zu, die er heute Vormittag, 17. April, für den Dienst als Gottesdienstbeauftragte in ihren Pfarreien segnete.

In seiner Predigt griff der Bischof das Evangelium des Tages auf (Joh 6,16-21): Die Jünger rudern im allein über den See Genezaret; es ist dunkel, als ein Sturm aufkommt. Als schließlich Jesus über den See auf sie zu geht, fürchten sich die Jünger – und Jesus ruft ihnen zu: „Ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Ebenso sollten auch sie sich „in allen Stürmen und Bedrängnissen auf den Herrn ausrichten“, forderte Bischof Heinrich die neuen Gottesdienstbeauftragten auf. Mit den Worten: „Der Auferstandene kommt auf uns zu. Sein Wort hat größere Kraft als menschliche Worte“, ermutigte er die Anwesenden.
Der Dienst der Gottesdienstbeauftragten sei es, „Gottesdienste mit den Gemeinden zu feiern, Gottes Wort zu hören und sich sagen zu lassen, dass der Herr sagt: Fürchtet euch nicht!“ Es sei „unendlich wichtig, einen Raum zu ermöglichen, wo der Herr in unserer Mitte uns Sein Wort sagen kann“, so Bischof Heinrich.

Der Ausbildungskurs, an dem zwölf Männer und zwölf Frauen aus sieben der acht Dekanate des Bistums teilnahmen, hatte am 13. September 2019 begonnen. An zwei Wochenenden und zu einem wegen Corona verkürzten Wochenendkurs trafen sie sich mit ihren drei Kursleiter(inne)n. Dazu kamen – coronabedingt – zwei digitale Veranstaltungen. Zur Ausbildung gehörte auch ein Praxisjahr – ebenfalls unter Corona-Bedingungen –, in dem die Teilnehmenden eigene Wort-Gottes-Feiern vorbereiteten und leiteten, begleitet von Mentorinnen und Mentoren (Gottesdienstbeauftragte, Gemeindereferent(inn)en, Pfarrer, Diakon). Zwei der Ausgebildeten konnten in der Kathedrale nicht dabei sein und bekommen ihre Urkunden zugeschickt.

Fotos + Text: Elisabeth Meuser

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