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Bistum Dresden Meissen

Ökumene & Interreligiöser Dialog

Christinnen und Christen lassen sich von Jesus Christus überformen und leben ihren Glauben auf sehr vielfältige Weise. Leider hat es sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben, dass es zu Spaltungen innerhalb der einen Christenheit gekommen ist, so dass heute der christliche Glaube in unterschiedlichen Konfessionen bekannt und gelebt wird. Die römisch-katholische Kirche ist allerdings seit dem II. Vatikanischen Konzil (1962-65) intensiv darum bemüht, eine sichtbare Einheit innerhalb der Christenheit zu fördern, und engagiert sich intensiv im nationalen und internationalen ökumenischen Dialog.

Im Unterschied zum innerchristlichen ökumenischen Dialog gibt es auch einen Dialog zwischen verschiedenen Religionen. Dieser interreligiöse Dialog ist von herausragender Bedeutung und fördert das Verständnis anderer Menschen und Kulturen. Somit trägt der interreligiöse Dialog entscheidend zum Frieden in der Welt bei. Aus christlicher Sicht kommt dem Dialog mit den Offenbarungsreligionen Judentum und Islam eine besondere Bedeutung zu, weil in diesen Religionen ein personales Gottesbild vertreten wird. Dabei ist die Verbindung des Christentums zum Judentum noch einmal von ganz eigener und besonderer Bedeutung, weil diese beiden Religionen eine mindestens eintausend-jährige gemeinsame Geschichte haben und sich erst in der Folge des Auftretens Jesu von Nazareth, der Zerstörung des Jerusalemer Tempels und des Verlustes der Eigenstaatlichkeit Israles zu eigenständigen Religionen entwickelt haben.

Kontakt

Apl. Prof. Dr. Florian Bruckmann
Ökumenereferent
0351 3364-729
0351 3364-828

Adresse

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