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Bistum Dresden Meissen
11. Mai 2020

Schneller als geplant

In zehn weiteren Pfarreien sollen Verwaltungsleiter/-innen Verantwortung übernehmen

Dresden. Die Herausforderungen, die eine zeitgemäße Verwaltung mit sich bringt, führten in nicht wenigen Pfarreien zu dem Wunsch nach baldiger Entscheidung zur Einführung von Verwaltungsleiterinnen und Verwaltungsleitern. Auch aufgrund guter Erfahrungen im „Pilotprojekt Verwaltungsleitung in Pfarreien“ hat die Bistumsleitung entschieden, zeitnah weitere Verwaltungsleiter/-innen einzustellen. Diese sollen mit einem Beschäftigungsumfang von je 50 % in bis zu zehn Pfarreien tätig sein.

Wozu braucht es Verwaltungsleiter/-innen?

Aufgrund der Neugründung von großen Pfarreien, aber auch durch höhere Anforderungen seitens des Gesetzgebers und die gesellschaftlich eingeforderte Transparenz kirchlichen Handelns haben sich die Ansprüche an die pfarrliche Verwaltung stark verändert.

Mit einer ersten Projektstelle in der Pfarrei St. Martin Dresden entwickelt das Bistum Dresden-Meißen seit Februar 2019 Lösungsmöglichkeiten.

Die Erfahrungen, die das Projektteam – bestehend aus Steffi Barth, Theresia Kubat, Rocco Pierro und Pfarrer Thaddäus Posielek – in diesem Zeitraum gesammelt hat, zeigen, dass Verwaltungsleitung Entlastung schafft und mehr Professionalität in die Pfarrverwaltung bringt. Die Zusammenarbeit von Pfarrer, Kirchenrat und Verwaltungsleitung ist dabei ein essentieller Bestandteil des Konzeptes.

„Zu meinem Tagesgeschäft als Pfarrer gehören auch weiterhin Verwaltungsaufgaben, doch ich werde durch das Teilen von Pflichten und die Übernahme von Verantwortung seitens des Verwaltungsleiters spürbar entlastet“, resümiert Thaddäus Posielek.

Wie geht es weiter?

Von der Bistumsleitung wurden unter Einbeziehung der Dekane zehn Pfarreien ermittelt, denen die Beteiligung am Pilotprojekt Verwaltungsleitung ermöglicht werden soll.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch nicht alle Rahmenbedingungen zum Einsatz von Verwaltungsleitungen in Pfarreien abschließend geklärt; deshalb bleibt der „Projektcharakter“ in den neuen Einsatzorten vorerst erhalten.

„Da in den Pfarreien bisher sehr unterschiedliche Erwartungen an eine Verwaltungsleitung existieren, werden nun in einem ersten Schritt der Pfarrer und die Gremien darüber informiert, was der Einsatz einer Verwaltungsleitung vor Ort bedeutet und welche Anforderungen sich dadurch für die Verwaltung in der Pfarrei ergeben“, so Generalvikar Andreas Kutschke.

Nachdem diesbezüglich Einigkeit zwischen dem Bistum und der jeweiligen Pfarrei hergestellt werden konnte, ist geplant, in einem nächsten Schritt die Stellen auszuschreiben.

„Das Projektteam will die Einführung der neuen Verwaltungsleitungen eng begleiten und sich gemeinsam mit den Pfarreien auf den Weg zu einer erfolgreichen Etablierung von Verwaltungsleitungen im Bistum Dresden-Meißen machen“, versichert Steffi Barth, die Projektverantwortliche.

Zu den Entwicklungen des Projektes wird auch weiterhin berichtet werden. Fragen zum Thema Verwaltungsleitungen beantworten die Mitarbeiter/-innen des Projektteams gern. Sie sind erreichbar unter folgenden E-Mail-Adressen:






Elisabeth Meuser